Einer gebe dem anderen Freiheit
Einer gebe dem anderen Freiheit

BEISPIELE FÜR DIE UMSETZUNG IN UND MIT DER GESELLSCHAFT

Nach vielen Jahren Nachdenken, Beobachten und unzähligen Gesprächen ist das folgende Konzept entstanden. Es ist unter anderem für öffentliche Stellen wie z.Bsp. den Bürgermeister oder die Gemeinde gedacht. Deshalb ist es recht förmlich verfasst. Trotzdem zeigt es sehr gut, was die zentralen Themen sind.

Das Unternehmen Sozial-Freischaft stellt sich vor:

Büroservice

Bäckerei

Schneiderei

Blumenladen

Unser Ziel ist es allen Mitwirkenden ein Gesundheit förderndes leichtes Leben in Freiheit zu ermöglichen und zugleich Gemeinden und Krankenkassen zu entlasten. Dies erreichen wir durch eine spezielle Art von Kleinunternehmen.

Hierzu wird ein Netz hierarchiefreier Kleinunternehmen (Sozial-Freischaften) gegründet, deren durchschnittliche Größenordnung bei jeweils 12 Mitwirkenden liegt.

Pro Gemeinde soll ein Maximum von 6 Kleinunternehmen mit ca. 72 erwachsenen Personen erreicht werden. Alle Sozial-Freischaften sind stets offen für Besuche, Mitwirkung und Austausch.

Café | Bistro

Töpferei

Schreinerei

Gartenbetrieb

Mitwirkende

Geeignet für diese Sozial-Freischaften sind vor allem alleinstehende empathische Mitmenschen jeden Alters, die sich das Zusammenleben an einem hierarchiefreien Arbeitsplatz positiv vorstellen können. Eine Berufs- oder Schulbildung ist nicht zwingend erforderlich. Auch schwer auf dem Arbeitsmarkt Vermittelbare und Rentner, die eine sinnvolle leichte Aufgabe suchen, sind willkommen. Der besondere Effekt dieser Lebensart ist die entstehende Empathie und damit Friedfertigkeit.

Vorteile

Ein erster positiver Effekt für Gemeinden ist, dass Arbeitslose aufgenommen werden können und somit der Arbeitslosenmarkt entlastet wird.

Auch Alleinstehende mit Kindern können in kleiner Zahl aufgenommen werden. Die sehr hohe Flexibilität der Mitwirkenden ermöglicht bei mangelnder Rentabilität eine schnelle Verlegung der Aktivitäten an einen anderen Ort. Eine Zunahme der kostenintensiven Sozialfälle für die Gemeinden ist damit ausgeschlossen.

Damit eignet sich diese neue Firmenart besonders für Orte mit hohen Sozialkosten oder durch Abwanderungen bedrohte Gemeinden. Die neue Betriebsamkeit schafft neue Möglichkeiten für viele Mitbürger. Vollbeschäftigung würde durch die Vernetzung fast automatisch entstehen können. 

Ökonomie = Ökologie

Das Zusammenleben solcher Sozial-Freischaften erfordert ausreichend und nah zusammen liegenden Wohnraum und Werkstätten. Ähnlich den aussterbenden Großfamilien werden intern gegenseitige Leistungen kostenfrei erbracht, was die externen Kosten erheblich reduziert. Aus gleichem Grund wollen die Sozial-Freischaften zunächst bestehende aufgegebene oder baufällige Objekte für ihren Start nutzen. Ein weiterer großer ökonomischer und ökologischer Vorteil entsteht durch die Reduzierung von Fahrstrecken zu und von Arbeitsstellen und durch das gemeinsame Nutzen von Fahrzeugen, Werkzeugen und Haushaltsgeräten. Damit entstehen schnell Kapitaleinsparungen, die es ermöglichen notwendige Leistungen anderer Firmen und Material zu bezahlen. Bei ausreichendem Erfolg und Kapitallage, werden Objekte gekauft oder gebaut.

Leistungsangebot

Als externe Leistungen der Sozial-Freischaften werden Hilfsdienste aller Art angeboten. Ihre Preisforderungen werden sich den örtlichen Kapitalforderungen anderer Firmen anschließen. Zudem schult diese Lebensart kreativen empathischen Teamgeist, wie es die aktuelle Wirtschaft in allen Tätigkeitsbereichen sucht.

Interesse?

Wenn sie Interesse am Zuzug solcher Sozial-Freischaften haben und ein nutzbares Objekt anbieten können, informieren sie uns bitte per Mail an sozialfreischaft@online.de

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© Heinz-Peter Litzkendorf