Einer gebe dem anderen Freiheit
Einer gebe dem anderen Freiheit

AUF WELCHEM WEGE ?

Wie stellen wir uns ganz praktisch unser Zusammenleben vor? Was ist uns wichtig?

Eine WOHLWOLLENDE GRUNDHALTUNG den anderen gegenüber ist wohl das Fundament von allem. Damit bleiben wir auch in Konflikten FREUNDLICH und RESPEKTVOLL. Wir HÖREN EINANDER ZU und versuchen, den anderen zu VERSTEHEN. Auch wenn das nicht heißt, dass man immer einer Meinung ist oder werden muss. EHRLICHKEIT ist dabei sehr wichtig, die sich unter anderem in  WERTSCHÄTZENDER KRITIK zeigt.

 

Jeder darf er selbst sein, so ist es möglich, dass UNTERSCHIEDLICHE MEINUNGEN INTEGRIERT werden. Wir wollen VONEINANDER LERNEN, so dass Stärken eingebracht werden und wir uns in unseren Defiziten gegenseitig ausgleichend unterstützen können.

 

Bei aller Nähe und dem Miteinander soll FREIRAUM bleiben, sich auch mal zurückzuziehen. Alleine sein um runterzufahren, sich auch mal zu zweit abzusetzen oder dergleichen ist etwas, was jedem zusteht und was wir für sehr wichtig halten. 

Bei allgemeinen Entscheidungen greift DIREKTE DEMOKRATIE. Zum Beispiel werden Hausregeln gemeinsam aufgestellt, damit sich niemand eingeengt oder belästigt fühlt. Wir entscheiden zusammen über nötige Ausgaben. Bei allem anderen gibt es ein Kann, aber nie ein Muss. Das betrifft zum Beispiel Biokost oder Vegetarische Ernährung, sowie freie Liebe oder andere persönliche Einstellungen im praktischen Leben. Grundsatz ist lediglich, dass durch die Freiheit des einen die Freiheit des anderen nicht eingeschränkt wird und wir einander keine Beschränkungen auferlegen.

 

Dass sich alle grundsätzlich einbringen und mithelfen, kommt jedem einzelnen zugute und versteht sich von selbst. Uns ist wichtig, dass die ARBEITEN MÖGLICHST ZU  ZWEIT gemacht werden. Das erzeugt folgende Ergebnisse:

Zum einen kommen wir aus der Mühle des Einzelkämpfers heraus. Es wird entspannter. Zum anderen können wir voneinander lernen. Von unserer Erfahrung und unserem Wissen kann so die ganze Gruppe profitieren.

 

Außerdem stellen wir so Sicherheit her. Was der eine nicht sieht, erkennt der andere an Gefahren. Und wenn tatsächlich was passiert, ist einer da, der zumindest Hilfe holen kann. Zu all diesen Dingen gibt es noch den Effekt, dass niemand unentbehrlich wird. Weil mindestens zwei Leute sich in dieser einen Arbeit auskennen, kann sich einer auch mal rausziehen, Urlaub oder frei machen. Während dessen wird eine dritte Person in der entsprechenden Arbeit angelernt.

 

 

 

 

 

ARBEITSMÖGLICHKEITEN um Geld zu verdienen gibt es viele - da wären zum Beispiel:

 

Hausmeisterservice

Gartenarbeiten

Haushaltshilfe

Umzugshilfe

Wir könnten auch einen Pflegefall mit in die Gruppe aufnehmen, Kreatives im Internet anbieten oder Partys auf Anfrage organisieren. Je nach Objekt und Kompetenz der Mitglieder können wir uns austoben:

Zimmer und Ställe vermieten

Alte Dinge aufmöbeln und verkaufen

Das Ganze soll in einem Verein organisiert sein, so dass es KEINEN PERSÖNLICHEN BESITZ an Haus oder Hof gibt. Von den Einnahmen wollen wir die Lebenshaltungskosten bezahlen.

 

Dazu gehören die warme Wohnung, die Lebensmittel, Gerätschaften für Haushalt und Arbeit  sowie die Autos oder vorhandenen Fahrzeuge. Wie sich das konkret gestaltet, müssen wir noch gemeinsam austüfteln.

 

Auf jeden Fall soll es auch erst mal möglich sein, dass ein Mitbewohner außerhalb arbeiten geht und dann Miete und Kost an den Verein zahlt.

 

Das letztendliche Ziel ist aber in jedem Fall, dass wir nicht nur eine Wohngemeinschaft sondern eine Lebensgemeinschaft sein wollen.

 

Das schließt das gemeinsame Schaffen mit ein. Denkbar wäre auch, dass halbtags außerhalb und der Rest im Verein gearbeitet wird.

 

Auf jeden Fall gibt es eine Übergangszeit und wir wollen über alles reden können.

 

Das Projekt entsteht gerade und wer jetzt dazukommt, kann maßgeblich mitgestalten. Es wird spannend werden...

 

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© Heinz-Peter Litzkendorf